Was wirklich eine Obergrenze braucht sind nicht die Flüchtlinge

Beitrag von Eva in der Huffington Post (Bild: Screenshot/HuffPost)

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Viele Menschen, auch im reichen Bayern, haben Angst vor Abstieg, Hartz IV und Altersarmut. Sie fühlen sich von der herrschenden Politik im Stich gelassen. In meiner Region ist das dringendste Problem die Wohnungsnot. Es fehlen bezahlbare Wohnungen, denn auch in sogenannten boomenden Regionen gibt es Menschen mit kleinem Einkommen oder AufstockerInnen.

Ihnen wird von der populistischen Rechten suggeriert, dass sie schneller eine bezahlbare Wohnung bekommen könnten, wenn es weniger Flüchtlinge gäbe. Allerdings werden die Wohnungen dadurch nicht billiger, denn viele Unternehmen oder Grundstücksbesitzer sehen durch die gestiegene Nachfrage nach Wohnraum die Chance, die Preise massiv in die Höhen zu treiben. Gegen das Geschäft mit dem Wohnen muss eine Obergrenze eingezogen werden, nicht gegen Geflüchtete.

Alle reden über Flüchtlinge, aber die wenigsten kennen sie überhaupt. Es gibt in meinem Wahlkreis viel Angst vor dem Fremden und vor Kriminalität. Diese Gefühle werden leider auch durch Falschmeldungen befeuert. Flüchtlinge im Abschiebelager haben nahezu keinen Kontakt nach außen, was die Vorurteile verfestigt.

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