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    Lieber Klartext als Schönrednerei

    Lima brachte keinen Durchbruch, erklärt Eva Bulling-Schröter in ihrer Rede zur Bilanz der Klimakonferenz, denn solange Klimapolitik auch Standortpolitik ist, wird die vereinbarte Freiwilligkeit von CO2-Reduktionszielen zu wenig führen. Die geplanten 100 Milliarden Dollar jährlich - sofern sie überhaupt zusammen kommen - würden nicht ausreichen, um das Mammut-Projekt zu stemmen.

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    Die Bundesregierung muss zum Jagen getragen werden

    Die Pflicht zu Effizienz-Messungen bei Unternehmen reiche nicht aus, man müsse auch Energie-Einsparungen bei Unternehmen festschreiben, sonst wird man die großen Potentiale kaum ausschöpfen, warnt Eva Bulling-Schröter in ihrer Rede zur Teilumsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie.

  • Vom Eingang der Vollversammlung warten Teilnehmer und Medien auf eine Entscheidung.
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    Ein Klima-Schritt vorwärts, zwei zurück!

    „Mit dem Abschlussdokument von Lima ist ein Schritt auf dem Weg zum Weltklimaabkommen von Paris 2015 gelungen. Jedem muss aber klar sein, dass nicht verbindliche CO2-Reduktionsverpflichtungen verhandelt werden, sondern lediglich über lockere Regeln für eine Art internationalen Klima-Nachhaltigkeitsbericht gerungen wird, wie ihn Unternehmen heutzutage vorlegen.

  • Die Vollversammlung ringt bis Sonntag früh um einen Klima-Konsens.
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    Tagebuch vom Klimagipfel: Ringen bis zur letzten Minute

    Wir gehen in die Verlängerung. Am Morgen wieder Briefing: Die Industrieländer wollen wie erwartet nicht ins Portemonnaie greifen, dafür aber die Entwicklungsländer bei CO2-Reduktionszielen mehr in die Verantwortung nehmen. Das Beichtverfahren in der Nacht (Tag 4) hat sich verzögert und wurde vom COP-Präsidenten Vidal schließlich abgebrochen. Der dann vorgelegte Entwurf wird von vielen Ländern des Südens als ungerecht empfunden.

  • Abgeordnete und NGO-Vertreter analysieren den strittigen Lima-Entwurf.
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    Tagebuch vom Klimagipfel: Mit Beichtstuhl und Holzhammer zum Klima-Kompromiss

    Es ist Freitag, später Abend. Nur noch der harte Kern der Klimagemeinde harrt noch im „Pentagonito“ aus. Auf dem Konferenzgelände ist die Nacht eingekehrt, ein kalter Wind weht vom Pazifik in die Pavillons, die tagsüber warm wie Gewächshäuser sind. Offiziell der letzte Konferenztag, wird eine Entscheidung des Plenums über ein Lima-Abkommen wohl noch bis Sonnabend dauern.

  • Der Stau macht kurze Wege zu langen Reisen – Lima erstickt an der Blechlawine.
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    Tagebuch vom Klimagipfel: Warten auf das Lima-Momentum

    Gestern habe ich noch eine halbe Stunde nach Mitternacht am Klimakonferenz-Tagebuch geschrieben. In Deutschland ging da schon langsam die Sonne auf, sechs Stunden Zeitverschiebung liegen zwischen Ingolstadt und Lima. Gestern Abend noch ein Treffen mit den Klimazeugen, auf die Beine gestellt von Brot für die Welt, direkt am Pazifikufer, in einem kleinen Lokal. Die kalte Meeresbrise lässt mich für eine Minute vergessen, dass ich in einer Neun-Millionen-Metropole bin.

  • Umweltministerin Barbara Hendricks spricht vor kaum besuchter Vollversammlung. 
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    Umweltministerin Hendricks muss für Vertrauen bei Entwicklungsländern werben

    „Die Industrieländer müssen ihrer Verantwortung für den globalen Klimawandel gerecht werden. Sie sind es, die im Kampf gegen die Erderwärmung vorangehen müssen. Deutschland macht viel, aber nicht genug. Dass allein das größte Kohlekraftwerk in Deutschland im Jahr so viel CO2 ausstößt wie ein kleines Entwicklungsland zeigt, wie groß die Klimaschuld des Nordens ist.

  • Termine, Termine, Termine

    Tagebuch vom Klimagipfel: Alte Versprechen und neue Enttäuschungen

    Aufstehen früh um Sechs. Abfahrt um 7:15 Uhr. Nach einer halben Stunde Busfahrt erreicht die Delegation ihr Ziel. Das Konferenzgelände ist die größte Armee-Kaserne von Peru, auch „Pentagonito“ (Kleines Pentagon) genannt. An jedem Konferenztag strömen über 18.000 Delegierte aus über 180 Ländern hierher.

  • Am nächsten Morgen Ankunft auf Kongress-Gelände

    Tagebuch vom Klimagipfel: Ankunft in Lima

    Von fehlenden Krankenhäusern, Klimaschäden und schmallippigen Regierungen Tag 1 (9.Dezember 2014): Ankunft in Lima, der alten Kolonialstadt, untergegangenes Verwaltungszentrum der Spanischen Krone, heute Hauptstadt vom Boom-Land des Kontinents.

  • Animierte Karte mit jährlicher Oberflächentemperatur der Erde (Mollweide projection).

    Kommentar zum Klimagipfel: Hasta la vista, Zwei-Grad-Limit?

    Zu Beginn der COP20-Weltklimakonferenz in Perus Hauptstadt Lima ist klar: Im Drehbuch der internationalen Klimapolitik lässt ein Happy End weiter auf sich warten. Die letzten Konferenz-Kapitel erzählen eine Geschichte klimapolitischer Rückschläge: 19 Jahre nach der COP1 in Berlin ist heute so viel CO2 in der Luft wie noch nie in der Menschheitsgeschichte.

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