Kulmbach

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Heute führte mich die Sommertour ins schöne Oberfranken. Genauer gesagt nach Kulmbach. Gemeinsam mit Ulrike Dierkes-Morsy, Frank Weiche und Arno Pfaffenberger vom Kreisverband Oberfranken-Ost besuchte ich die Energieagentur Nordbayern und die Umweltschule Schlönz.

In der Energieagentur Nordbayern findet man die gebündelte Kompetenz in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz. Es werden von Bürgerberatung bis Energiemanagement für Kommunen nahezu alle Facetten abgedeckt, die zur Planung und Umsetzung einer nachhaltigen Energieversorgung notwendig sind.

In einer Schule zum Beispiel konnten im Zeitraum 2003 bis 2011 51% der Energiekosten eingespart werden und das ohne aufwendige Komplettsanierung.

Natürlich war ein Schwerpunkt des Gespräches das neue EEG 2.0, das der Bundestag vor der Sommerpause verabschiedet hat. Es hat mich gefreut, dass es auch von den Kulmbacher Experten sehr kritisch gesehen und eher als Rückschritt statt Fortschritt eingestuft wird.

Nach einer kurzen Pause, in der ich mir die Kulmbacher Altstadt angeschaut habe, ging es nach Schlömen. Dort wartete die Umweltschule Schlönz auf uns.

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In Schlönz haben Wolfgang Schenke und die 20 aktiven Mitglieder der Kreisgruppe des Bund Naturschutz ein kleines Paradies in Sachen Umweltbildung geschaffen. Vier bis fünf Schulklasse sind pro Woche vor Ort und lernen, gemeinsam mit zwei Umweltpädagogen, alles über Wiese, Wald, Hecke und Gewässer. Natürlich dürfen auch ein Insektenhotel und ein Bienenvolk nicht fehlen. Besonders erwähnen möchte ich, dass die zwei Umweltpädagogen vom Landkreis Kulmbach finanziert werden, was auch nicht alltäglich ist.

Der Star des Nachmittags war jedoch ein grüner Solargrashüpfer, den ich als Geschenk mitgebracht habe. Sofort streckten sich alle Kinderhände nach dem grünen Freund und jeder/jede wollte ihn kurz halten.

Natürlich kannten fast alle Kinder den Bundestag und das ich dort arbeite, wurde mit großen Augen zur Kenntnis genommen. Ein kleines Mädchen erzählte dann ganz stolz, dass sie mit ihrer Familie schon mal dort war und die Kuppel echt cool findet.

Im ausführlichen Gespräch mit den Mitgliedern der Kreisgruppe ging es dann einmal quer durch die Umweltpolitik. Vom EEG 2.0, der Abstandsregelung für Windkraftanlagen, Kohleausstieg, TTIP bis zur geplanten Monsterstromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern, war alles dabei und ich habe klar gemacht, das DIE LINKE den Widerstand gegen die geplante Stromtrasse unterstützt.

Abgeschlossen haben wir den Tag bei einer Brotzeit in der Kulmbacher Bürgerstube.

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