Eva auf Sommertour: Erfolgreiche Integration Geflüchteter in Saaldorf-Surheim

v.l.n.r.: Bürgermeister Kern, Frau Wölke, Eva Bulling-Schröter, Stadtrat Werner Eckl, Geschäftsleiter Bräuer (Foto: Privat)

v.l.n.r.: Bürgermeister Kern, Frau Wölke, Eva Bulling-Schröter, Stadtrat Werner Eckl, Geschäftsleiter Bräuer (Foto: Privat)

Bürgermeister Kern und Eva (Foto: Privat)

Bürgermeister Kern und Eva (Foto: Privat)

Eva Bulling-Schröter und Stadtrat Werner Eckl besuchten am 28. Juli 2016 Bürgermeister Bernhard Kern, den Geschäftsleiter Herrn Bräuer und Gertrud Wölke (Caritas) in Saaldorf-Surheim. Frau Wölke kümmert sich vor Ort in der 5500 Einwohner großen Gemeinde um die Organisation des Helfer/innenkreises und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Bürgermeister Kern schildert die Erfolge in der Arbeit mit den Geflüchteten und dankt dem Helfer/innenkreis für das großartige Engagement. Die 37 Geflüchteten werden von 35 Menschen aus Saaldorf-Surheim betreut und sind dezentral in verschiedenen Häusern untergebracht.
Der Helfer/innenkreis wurde schon gegründet, bevor die Flüchtlinge kamen. Sie kümmern sich um Fahrdienste, Sprache, Behörden, Schule und Praktika. Fast alle Geflüchtete sind inzwischen in der Berufsschule oder haben einen Job gefunden. Auch die Kinder der Geflüchteten können in den örtlichen Kindergarten gehen. Es wurde eine Kleiderkammer für alle eingerichtet, die am 18. August eröffnet wird. Es wurde ein Café International eingerichtet. Der Raum wurde von der Kirche und die Getränke vom Getränkemarkt zur Verfügung gestellt.
Die Geflüchteten sind auch im örtlichen Sportverein aktiv und gut in der Gemeinde integriert. Frau Wölke hat ein Konzept zur psychischen Erstbetreuung entwickelt und ist jetzt dafür auf Sponsorensuche.

Außerdem sollen Mediatoren ausgebildet werden zur Konfliktlösung in den Häusern und Elternkurse über Refugio angeboten werden. Die Umsetzung würde 300.000 Euro pro Jahr für ein landkreisweites Angebot von Psycholog/innen für die ca. 800 Flüchtlinge kosten.
Ein weiteres Thema des Treffens ist die Nutzung der Salzach als Energiefluss. Die Gemeinde beklagt mangelndes Interesse vom Freistaat. Eva Bulling-Schröter bejaht die Nutzung der Wasserkraft unter Beachtung des Umweltschutzes.

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