„Was machen Sie, damit die Reichen nicht immer reicher werden?“ Schulklasse aus Eichstätt zu Besuch im Bundestag

Nach einer Stunde noch kurz Zeit fürs gemeinsame Foto (Foto: Privat)

Nach einer Stunde noch kurz Zeit fürs gemeinsame Foto (Foto: Privat)

Bei einem Treffen im Bundestag mit Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) haben die Schülerinnen und Schüler der Sozialpädagogischen Förderschule Eichstätt (SFZ) sowie die begleitenden drei LehrerInnen einen ersten Eindruck von der Arbeit einer Parlamentarierin erhalten. Nach einer kurzen Vorstellung zur Person und dem politischen Alltag der Linkspolitikerin und Vorsitzenden der Linken in Bayern mit Pendeln zwischen Plenum in Berlin und Wahlkreis in Bayern, stellten die Jugendlichen ihre mitgebrachten Fragen.

Und was für Fragen! „Wie setzen Sie sich dafür ein, dass die Reichen nicht immer reicher werden?“. Über eine gerechtere Besteuerung, bessere Umverteilung und eine Grundsicherung statt Harz4 und Rentenkürzungen!

„Sind sie für die Abschaffung von Förderschulen?“ Ja, alle Kinder sollen zusammen lernen und leben, wofür es viel mehr LehrerInnen und Fachpersonal braucht!

Sehr aufmerksam zuhören, auch das gehört zur Arbeit einer Politikerin (Foto: Privat)

Sehr aufmerksam zuhören, auch das gehört zur Arbeit einer Politikerin (Foto: Privat)

Besser vorbereitet waren wenige: Die Fragen der Schulklasse (Foto: Privat)

Besser vorbereitet waren wenige: Die Fragen der Schulklasse (Foto: Privat)

„Würden Sie nochmal als Schlosserin arbeiten?“ Ja, nach dem Nichteinzug in den Bundestag 2002 wurde wieder im Betrieb mit angepackt!

„Wie kommen Sie vom Beruf Schlosserin auf den Beruf Bundestagsabgeordnete?“. Und: „Warum wollten Sie unbedingt in den Bundestag kommen?“ Weil man sich für das, was man richtig oder falsch hält, einsetzen muss. Im Bundestag sollten viel mehr andere Berufsgruppen vertreten sein, nicht nur Akademiker, Juristen, Beamten oder Lehrer! Das würde das Parlament bunter und lebensnaher machen.

„War das schon als Kind Ihr Traumberuf, in den Bundestag zu kommen?“ Eigentlich war Rennfahrerin oder Psychologin der Traumberuf, aber Schlosserin und Politikerin war das Beste, was passieren konnte.

Vielen Dank, dass Ihr da wart. „Wollen Sie unsere Schule mal besuchen“, auch das wurde gefragt. Meine Antwort kennt ihr schon: „Sehr gerne!“

 

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