Diskussion in der Ruine

Podium in der Ruine. Eingeladen hat die Deutsche Umwelthilfe: Von links: Eva Bulling-Schröter, Stephan Kühn, Carsten Müller, Nina Scheer, Peter Ahmels (Foto: privat)

Gestern hat die DUH (Deutsche Umwelthilfe) zu einer Diskussion eingeladen, in der „best gedämmten Ruine Deutschlands“, in der Hörsaalruine der Charité. Hier ging es um das Thema „Klimaschutzpotential der Sektorkopplung“. Was ist das eigentlich: Sektorkopplung? Der Begriff ist bei den Energiefachleuten derzeit in aller Munde, es bedeutet, vereinfacht gesagt, dass alle Energiesektoren, also Strom, Wärme und Verkehr auf erneuerbare Energien umgestellt werden und dabei Aufgaben voneinander übernehmen. Künftig wird es immer mehr Elektroautos geben und es wird mehr mit Strom geheizt. Das muss dann natürlich erneuerbarer Strom sein, sonst bringt es nichts fürs Klima. Aber die Umstellung auf erneuerbare Energien allein wird nicht reichen, um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen, sondern es muss massiv Energie gespart werden, durch Dämmung und Energieeffizienz. Dabei spielen immer auch soziale Fragen eine Rolle. Diskutiert wurde auch, in welchen Bereichen es konkreten Handlungsbedarf für die Politik gibt. (Hintergrundpapier Sektorkopplung der DUH)

Hörsaalruine der Charité (Foto: privat)

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