Zu Euerem Protestmarsch gegen den tierquälerischen Hähnchenmastbetrieb sende ich Euch solidarische Grüße. Leider ist es mir, wegen langfristig vereinbarter Termine, nicht möglich Heute dabei zu sein. Deshalb auf diesem Wege meine herzlichsten Grüße und besten Wünsche.
Bereits im Jahr 1999, also genau vor 11 Jahren hat das Bundesverfassungsgericht sich zum Thema artgerechte Haltung von Hühnern geäußert: Sie müssen scharren, picken, im Sand baden und auf Stangen sitzen können. DIE LINKE hat bereits vor Jahren einen Antrag eingebracht, der die Umsetzung des Urteils des Bundes-verfassungsgerichts einfordert und damit ein Ende der Haltung in Batterien herbeiführt.
Zudem sehen wir in der höheren Arbeitsintensivität der artgerechten Tierhaltung mittelfristig eine bessere Möglichkeit, Arbeitsplätze und Betriebsexistenzen in der bäuerlichen Landwirtschaft zu sichern. Für die Betriebe fordern wir in unserem Antrag, mit geeigneten Programmen die tiergerechte Haltung und die Umstellung auf tiergerechte Haltungssysteme auch finanziell zu unterstützen.
Mit welchen Praktiken die Firma Wiesenhof arbeitet konnten wir alle in der Sendung Report Mainz am 11.01.2010 sehen. Es ist ein Skandal was sich diese Mastbetriebe ungestraft erlauben können. Den Gewinn teilen sich wieder einmal die Großbetriebe zu Lasten von Mensch und Tier.
Die Wirtschaft muss Mensch, Tier und der Umwelt dienen. Dafür lohnt es zu streiten. Euere Aktion ist ein Teil davon. Dazu wünsche ich vollen Erfolg.