"Das unausgegorene Stationierungskonzept ist sicher auch für unsere Region eine Herausforderungen", kommentiert die Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter, die angekündigte Verkleinerung des Bundeswehrstandorte in Manching und Ingolstadt mit insgesamt ca. 750 Personen.
Angekündigt hatte sich ja der Abbau der Flugabwehrraketen Einheit (FLARAG) in Manching schon seit Jahren. "Wer wie die Bundesregierung am grünen Tisch Reformpläne entwirft, darf sich nicht aus der Verantwortung für ihre Umsetzung stehlen. Die Aufgabe, den Abbau von Bundeswehrstandorten sozialverträglich und im Sinne einer wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen regionalen Entwicklung zu gestalten, kann die Bundesregierung nicht einfach nur auf die Region abwälzen. Die Pläne lagen lange schon in den Schubladen, leider wurden dazu keine Konversionspläne ausgearbeitet, wie sie die LINKE immer wieder forderte.
Jetzt muss der Abbau von Bundeswehrstandorten mit einem langfristig angelegten Konversionsprogramm begleitet werden, mit dem auch in Manching rechtliche Grundlagen, fachliche Expertise und finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um neue soziale, wirtschaftliche und ökologische Perspektiven zu öffnen."