„Die Salzach braucht weder neue Staustufen noch Wasserkraftwerke. Kleine Wasserkraftwerke leisten keinen nennenswerten Beitrag für mehr regenerative Energien und machen unsere Flüsse kaputt. Sie dienen allein den Investoren.
Anstatt weitere Kleinwasserkraftwerke zu bauen, sollten die bestehenden lieber in Hinsicht auf ökologische Durchgängigkeit und Restwasserregulierung modernisiert werden“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE und Mitglied in der Parlamentariergruppe Frei Fließende Flüsse Eva Bulling-Schröter.
„Aus der Antwort der Bundesregierung auf unsere aktuelle Anfrage geht besonders gut hervor, wie unökologisch gerade die Kleinwasserkraftwerke < 1 MW sind. In Bayern entsprechen 219 Wasserkraftwerke > 1 MW 2.207,5 MW installierter Leistung aber 3.082 Kleinwasserkraftwerke < 1 MW lediglich 212 MW Leistung. Hier sprechen die Zahlen für sich.“
„DIE LINKE fordert ganz klar: Bei Wasserkraftwerken, insbesondere Kleinwasserkraftwerken muss eine gewässerökologische Bewertung stärker mit einfließen. Neue Kleinwasserkraftwerke dürfen nicht genehmigt werden“, so Eva Bulling-Schröter weiter.
Drucksachennummer der Kleinen Anfrage 17/7227
Drucksachennummer der Antwort auf die Kleine Anfrage 17/7320