„Wer die Klimaschutzziele, insbesondere beim CO2 – Ausstoß verwässern will, gefährdet mittel- und langfristig Arbeitsplätze in der Automobilindustrie“, dass ist die Überzeugung der Umweltpolitischen Sprecherin der LINKSFRAKTION im Deutschen Bundestag, Eva Bulling-Schröter.
Mit Forderungen nach niedrigeren CO2 - Vorgaben, wie sie jüngst vom bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer vorgetragen wurden, werde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Autoindustrie ein Bärendienst erwiesen.
Die Umweltpolitikerin, die zugleich Landessprecherin der bayerischen LINKEN ist, will für die deutschen Autofirmen verbindliche Vorgaben beim Klimaschutz.
„In Sachen Energieeinsparung und CO2 – Reduzierung sind die Autokonzerne innovationsunwillig. Es liegt an der Politik ihnen auf die Sprünge zu helfen. Hier wäre fordern und fördern tatsächlich sinnvoll“, meint die Abgeordnete.
Auf der Grundlage eindeutiger und weit reichenden Zielvorgaben zur CO2 - Reduzierung könne ein nationaler Forschungs- und Entwicklungsfonds helfen, die Versäumnisse der letzten Jahre nachzuholen. Dass sich die Industrie finanziell an einer solchen Aufgabe beteiligen muss, sei für sie eine Selbstverständlichkeit, betont die Politikerin.