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6. Juli 2007

Ein Erfolg für den Tierschutz - Bundesrat gegen betäubungsloses Schächten

Zum heutigen Beschluss des Bundesrats, das betäubungs­lose Schächten zu ver­bieten, erklärt Eva Bulling-Schröter, tier­schutz­politische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

Dem Antrag der Bundes­länder Hessen und Schleswig-Holstein folgend, darf nur noch nach vorheriger Elektro-Kurz­zeit­betäubung geschächtet werden. Das ist ein Erfolg der Tier­rechts­bewegung und der Umwelt­verbände, die sich seit Jahren gegen das betäubungs­lose Schlachten einsetzen. Das Schächten, bedeutet Tierquälerei und ist mit dem im Grund­gesetz fest­geschriebenen Staats­ziel Tier­schutz nicht vereinbar. Der Bundes­rat fordert, dass dieses Gesetz ohne Abweichung in Landes­recht umgesetzt wird. Nach der Sommer­pause kommt es zur weiteren Beratung und Verabschiedung in den Bundes­tag. Dann muss endlich eine gesetzliche Regelung geschaffen werden.