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10. November 2011

Klimazeugen beindrucken den Umweltausschuss

v.l.n.r.: Frauen aus Papua Neuguinea, aus Nigeria und aus Südafrika, dann Eva aus Ingolstadt

Klimazeuginnen mit den deutschen Abgeordneten, die mit nach Durban fahren

Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit traf sich am 9. November mit vom Klimawandel Betroffenen aus Afrika und Asien zu einem öffentlichen Fachgespräch. Mit den „Klimazeuginnen“ besprachen die Abgeordneten, wie sich die Erderwärmung konkret auf die Lebensverhältnisse der Menschen vor Ort auswirkt. Zudem ging es um Strategien zur Emissionsvermeidung und zur Anpassung an den Klimawandel.

Die drei Klimazeuginnen aus Nigeria, Südafrika und Papua Neuguinea (Vorstellung siehe unten) besuchten den Ausschuss im Vorfeld der Weltklimakonferenz Ende November in Durban. Sie berichteten eindrucksvoll über die Folgen des Klimawandels insbesondere auf die ländliche Entwicklung und Ernährungssicherheit. Besonders wichtig waren ihnen die Betroffenheit von Frauen sowie Anpassungsstrategien der lokalen Gemeinschaften gegenüber Klimawandel. Verbunden war die Debatte mit Appellen an die deutschen Abgeordneten, ernsthafte Schritte zur Emissionsvermeidung und zur Finanzierung von Klimaschutz, Anpassung und Waldschutz im Süden zu unternehmen.

Den kompletten Bericht können Sie im folgenden als PDF-Dokument lesen.