Entwicklungspolitische Diskussionstage der Heinrich-Böll-Stiftung

Foto: Privat

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War heute in Berlin bei den Entwicklungspolitischen Diskussionstagen der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema Geld regiert das Klima – sind Finanzinstrumente im Klimaschutz Chance oder Bürde für nachhaltige Entwicklung?

Fast 4 Stunden dauerte die Podiumsdiskussion. Fragestellung war: Eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit ist es, Maßnahmen gegen die globale Erderwärmung zu ergreifen. Durch ein internationales Abkommen wurden die Agenda 2030 und ihre Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ausgearbeitet. Gemäß den Vereinbarungen der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 soll durch gemeinsame Bestrebungen auf internationaler Ebene der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5 °C begrenzt werden.

Verschiedene Finanzmechanismen wurden entwickelt, um dieses Ziel zu erreichen: marktbasierte Instrumente wie der Emissionshandel, politische Maßnahmen wie das Divestment, oder Fonds wie der Green Climate Fund.

Tragen diese Finanzmechanismen zur Erfüllung der Klimaziele bei, konkurrieren sie untereinander, oder ergänzen sie sich? Und sind diese Mechanismen zum Schutz des Klimas kohärent mit den anderen Zielen der globalen Nachhaltigkeitsstrategie? Was sind die wichtigsten Schritte, die wir zeitnah einleiten müssen, um den Klimaschutz im Rahmen nachhaltiger Entwicklung erfolgreich zu fördern?

Mit:Jan Kowalzig, Referent für Klimawandel & Klimapolitik, Oxfam Deutschland,
Marius Kaiser, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit/GIZ- Berater, Climate Finance Readiness Programme, Eva Bulling-Schröter, Mitglied des Deutschen Bundestags, DIE LINKE.

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